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Mühlenkreis Minden-Lübbecke

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Wie leben Familien mit erwachsenen behinderten Angehörigen im Mühlenkreis?

Kreis Minden-Lübbecke, 02.08.2007

 
Wie leben Familien mit erwachsenen behinderten Angehörigen im Mühlenkreis?
Untersuchung zur Lebenssituation startet im August 2007

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen führt der Kreis Minden-Lübbecke eine Untersuchung durch. Im Zentrum der Untersuchung stehen Familien aus dem Kreis Minden-Lübbecke, in denen erwachsene Menschen mit Behinderungen leben.

"Nach wie vor wird z.B. weit über die Hälfte der erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung nicht in einer Einrichtung, sondern im Elternhaus betreut", erklärt Christof Stamm, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Siegen. "Inwiefern in diesen Fällen Unterstützungsangebote notwendig sind, ist somit oftmals nicht bekannt", so Stamm weiter.

Im Rahmen der Untersuchung soll herausgearbeitet werden, welche Bedarfe bei diesen Familien im Kreis Minden-Lübbecke bestehen oder zukünftig erwartet werden und wie bestehende Unterstützungsangebote möglicherweise verbessert werden können.

Damit wird ein Thema bearbeitet, das im bundesweiten Vergleich bisher nur wenig erforscht ist. "Falls überhaupt Daten zur Situation von erwachsenen Menschen mit Behinderung im Elternhaus vorliegen, handelt es sich in der Regel um Schätzungen. Dieses wollen wir zumindest für den Kreis Minden-Lübbecke ändern", erläutert Eckhard Rüter, Vorsitzender der Behindertenkommission des Kreises, in deren Rahmen die Untersuchung durchgeführt wird.

Der Behindertenkoordinator des Kreises, Klaus Marschall, ergänzt, dass die Untersuchung wichtige Informationen für eine Weiterentwicklung der Hilfen für Menschen mit Behinderungen und ihren Familien im Mühlenkreis geben kann.

Als Kooperationspartner beteiligen sich die Diakonischen Werkstätten Minden, die Lübbecker Werkstätten, die Wittekindshofer Werkstätten in Bad Oeynhausen, die Wichernschule in Minden, die Schule am Buschkamp in Lübbecke sowie die Schule am Weserbogen in Bad Oeynhausen. Durch diese Organisationen erhalten die rund 700 für die Untersuchung in Frage kommenden Familien die entsprechenden Fragebögen.

Erste Ergebnisse, mit denen sich dann neben der Behindertenkommission auch weitere Gremien des Kreises befassen, sollen bis zum Jahresende vorliegen.

Weitere Informationen zur Untersuchung sind beim Kreis Minden-Lübbecke, Koordinator für Behinderten- und Seniorenbelange, Herrn Klaus Marschall (Tel.: 0571/807-2287, E-Mail: k.marschall@minden-luebbecke.de) oder beim ZPE der Universität Siegen, Herrn Christof Stamm (Tel.: 0271/740 34 36, E-Mail: stamm@zpe.uni-siegen.de) erhältlich.

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