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Mühlenkreis Minden-Lübbecke

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05.10.2022

Stadt und Westenergie verleihen Klimaschutzpreis an Ev. Kindergarten »Baum des Lebens« 

  • Preußisch Oldendorf und Energieunternehmen zeichnen das Engagement für Umwelt- und Naturschutz aus
  • Kindertagesstätte in Getmold wird für die Umsetzung mehrerer Umweltschutzprojekte mit einem Preisgeld von 1.000 Euro belohnt

Der Klimaschutzpreis von Westenergie steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den das Unternehmen gemeinsam mit der jeweiligen Stadt verleiht, geht an örtliche Vereine oder Organisationen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. In Preußisch Oldendorf wird in diesem Jahr die Kindertagesstätte „Baum des Lebens“ ausgezeichnet. Die Mitarbeitenden des evangelischen Kindergartens haben gemeinsam mit den Kindern in mehreren Schritten diverse Umweltschutzprojekte initiiert, für die sie jetzt die Belohnung erhielten. Bürgermeister Marko Steiner und Johannes Geers, Kommunalmanager bei Westenergie, übergaben den Preis gemeinsam vor Ort an die Kinder und die Projektbeteiligten. Dotiert ist der Westenergie Klimaschutzpreis in Preußisch Oldendorf mit 1.000 Euro.

„Ich freue mich sehr über dieses Engagement der Kinder und die Möglichkeit, die Aktionen mit einem Preis auszuzeichnen“, erklärt Bürgermeister Marko Steiner. „Bei diesem Projekt überzeugt besonders, dass es bereits Kinder für die wichtigen Themen Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert. Klimaschutz beginnt im Kleinen und jeder kann dazu beitragen.“ Die Tagesstätte setzte sich in Projekten für Insektentränken ein, beschäftigte sich mit den Themen Müll und Mülltrennung und half aktiv mit Müllsammlungen und -sortierungen.

So haben die Kinder beispielsweise Stöcker mitgebracht und Deckel von Flaschen geschraubt, die darüber hinaus auch noch bemalt wurden. Aus diesen Deckeln wurden Insektentränken mit den Kindern gebaut und in dem neu angelegten Kräutergarten und in dem Blumenbeet im Eingangsbereich platziert. Jetzt können die Kinder beobachten, wie die Bienen, Hummeln, Fliegen und Käfer die kleinen Deckel am Zweig anfliegen, um zu trinken.

Welcher Müll gehört in welche Tonne.? Welcher Müll kann recycelt werden? Was wird anschließend daraus? Und welcher Müll kann im Anschluss nicht weiter aufbereitet werden? Spielerisch wurden den Kindern die Antworten auf diese und weitere Fragen nähergebracht. Aber auch ganz konkret im eigenen Alltag sollte dies umgesetzt werden: Auf den Teewagen wird nach dem Frühstück das Geschirr gestellt und der Müll getrennt. Dafür wurden beispielsweise Bilder aus Einkaufskatalogen ausgeschnitten und auf kleine Kästen mit Deckeln geklebt. So weiß jedes Kind: hier Biomüll, dort Plastikmüll. Auch der auf das Gelände gewehte Müll wird in gemeinsamen Aktionen gesammelt, getrennt und fachgerecht entsorgt.

„Jede Maßnahme und jedes Engagement für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Das Preisgeld des Westenergie-Klimaschutzpreises ist Anerkennung für Geleistetes, kann aber auch als finanzielle Grundlage für weitere spannende Projekte dienen“, ergänzt Westenergie Kommunalmanager Johannes Geers.

Der Klimaschutzpreis von Westenergie wurde anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt. Gewürdigt werden Initiativen, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen. Westenergie und die jeweilige Partnerkommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Der Klimaschutzpreis von Westenergie regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden.

Fast 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis.

Zum Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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