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Neue Arztpraxis und neues Ärztehaus

Bürgermeister Kai Abruszat: „Rat und Verwaltung stellen die Weichen für die hausärztliche Versorgung“

Die Gemeinde Stemwede bekommt in Levern eine neue Arztpraxis und ein neues Ärztehaus. „Damit sichern wir die notwendige Hausärzteversorgung und stellen gleichzeitig die Weichen für die Kurorteentwicklung in Levern,“ freute sich Bürgermeister Kai Abruszat bei der Präsentation des neuen Projekts. Es sei gelungen, eine renommierte Gemeinschaftspraxis mit Standorten in Minden und Lübbecke für den Bereich Levern zu interessieren und zu gewinnen. Zugleich sei es ein Glücksfall für die gemeindliche Entwicklung, dass mit Helmut Richter und Karl-Friedrich Hölscher bekannte Persönlichkeiten aus dem Ort als Investoren bereitstünden, so Abruszat weiter.

 

Die Planungen sehen vor, dass an der Badeallee neben dem „Haus der Gesundheit“ ein neues Gebäude entsteht. „Wir stellen gerne unser Grundstück zur Verfügung und freuen uns, mit dem Bau für eine Arztpraxis einen Beitrag zur hausärztlichen Versorgung leisten zu können,“ erläuterten Helmut Richter und Karl-Friedrich Hölscher ihre Vorstellungen. Auch die Nutzung der Heilquellen sei perspektivisch wünschenswert. „Stemwedes Bürgermeister hat uns vom Standort in Levern vorgeschwärmt und uns letztendlich überzeugt,“ begründet Dr. med. Michael Kühne, Geschäftsführer der überörtlichen hausärztlichen Gemeinschaftspraxis, das Engagement seines Teams. „Meine Kollegin Frau Dr. Simone Barfeld betreut übrigens bereits ein Pflegeheim in Levern, ist regelmäßig vor Ort und hat bereits eine Zusatzausbildung zur Badeärztin abgeschlossen,“ so Kühne. Bis zur Fertigstellung des neuen Ärztehauses könnten Patientinnen und Patienten, sofern diese es wünschten, durch den Praxisstandort in Lübbecke (Bahnhofstr. 22, Telefon: 05741/34420) betreut werden. „Dort sind stets zwei Ärztinnen und Ärzte anwesend. Zugleich erlauben die dortigen Räumlichkeiten auch eine Mitversorgung. Selbstverständlich gilt das auch für die Impfkampagne,“ ergänzt Kühne. Auch Frau Dr. Anna Heinrichs, die ab Januar nächsten Jahres als sogenannte Quereinsteigerin am Lübbecker Praxisstandort tätig sein wird und bereits Fachärztin für Innere Medizin, Pulmonologie und Palliativmedizin ist, trägt perspektivisch zur Sicherstellung der Versorgung in Stemwede bei. Sie wohnt zwischen Lübbecke und Levern und kennt daher bereits die Region.

 

Wann genau die überörtliche Gemeinschaftspraxis in Levern startet, hängt nicht nur von der Fertigstellung des Neubaus, sondern auch von der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ab. Die KVWL ist zuständig für die Verteilung von Kassensitzen und die Zulassung der Ärztinnen und Ärzte. „Es ist zwar kaum zu glauben, aber bislang galt Stemwede, nach den Kriterien der KVWL, bei der hausärztlichen Versorgung nicht als unterversorgt,“ so Abruszat. Da bislang kein Kassensitz zur Verfügung gestanden habe, sei auch eine Neuansiedlung faktisch nicht möglich gewesen. Dieses werde aber in den kommenden Monaten anders sein. „Deshalb bedanke ich mich ganz besonders auch bei den Ratsmitgliedern. Diese haben durch Ihre Entscheidungen bereits frühzeitig der Verwaltung die Möglichkeit gegeben, mit Ärzten und Investoren Gespräche zu führen,“ so Abruszat weiter. Deshalb gehe man gut vorbereitet die weiteren Planungsschritte an und hoffe auf eine Realisierung innerhalb der nächsten zwölf bis achtzehn Monate.

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