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Mühlenkreis Minden-Lübbecke

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Landrat Dr. Ralf Niermann macht Antrittsbesuch in Espelkamp

Kreis Minden-Lübbecke, 26.07.2007

 
Landrat Dr. Ralf Niermann macht Antrittsbesuch in Espelkamp

"Fast scheint es sich zu einer Tradition zu entwickeln, dass Espelkamp meine erste Station ist," so begrüßte Landrat Dr. Ralf Niermann Bürgermeister Heinrich Vieker bei seinem Antrittsbesuch in Espelkamp. In Espelkamp hatte bereits die Vorstellungsrunde der SPD-Landratskandidaten begonnen und dort fand schließlich auch die offizielle Nominierung statt.

Dr. Niermann möchte die Besuche bei den kreisangehörigen Kommunen vor Ort nutzen, um den persönlichen Kontakt zu pflegen und sich über anstehende Themen persönlich zu informieren. Dies geschah in Espelkamp in einem internen Gespräch, an dem auch der allgemeine Vertreter Manfred Langhorst und der Fachbereichsleiter Heiner Brockhagen teilgenommen haben. Angesprochen wurden u.a. die Situation des Wasserverbandes "Große Aue", die mögliche Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Programms EFRE im Zusammenhang mit der Förderperiode 2007 bis 2013, das Projekt "Integrierte Stadtentwicklung" der Stadt Espelkamp sowie ein gemeinsames Konzept zur Entwicklung der regionalen Häfen. Zu der Thematik des Martinshauses betonten Landrat Dr. Ralf Niermann und Bürgermeister Heinrich Vieker einvernehmlich, dass nach einer Lösung gesucht wird, die von allen Beteiligten tragbar ist. "Wir werden im Sinne einer sachgerechten Lösung versuchen, sowohl den Belangen des Denkmalschutzes als auch den berechtigten Interessen einer bestmöglichen Nutzung gerecht zu werden," betont Dr. Niermann. In diesem Zusammenhang bedauerte es der Landrat, dass es zu Missverständnissen vor Ort gekommen ist. Er sei sich jedoch sicher, dass bei einer Zusammenarbeit aller Beteiligten, insbesondere auch in Abstimmung mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege in Münster, eine einvernehmliche Lösung gefunden werden könne.

Dr. Ralf Niermann zeigte sich beeindruckt von der aktuellen Situation der Stadt: "Espelkamp präsentiert sich nicht nur in Verbindung mit der Aufbau- und Nachkriegszeit, sondern entwickelt sich zum modernen Industriestandort. Dies zeigt sich insbesondere beim Besuch des Gründer- und Anwendungszentrums, an dem auch der Kreis Minden-Lübbecke beteiligt ist. Hier wird jungen, innovativen Menschen praxis- und ortsnah die Möglichkeit zur Existenzgründung gegeben." In den Räumlichkeiten des Gründerzentrums befindet sich auch eine Übungsfirma des Vereins "Zukunft Ausbildung im Mühlenkreis (ZAM) e.V.". Hier werden die Jugendlichen in einer kaufmännischen Trainingsmaßnahme unter simulierten realen Bedingungen für den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet. Zurzeit sind hier bis zu 30 Jugendliche tätig. Antreffen konnte der Landrat jedoch niemanden, denn es war Betriebsurlaub - auch dies gilt es zu simulieren!

Besonders stolz ist die Region auf das ebenfalls im GAZ angebotene duale Grundstudium zum Ingenieur für Mechatronik/Elektrotechnik als Lehrstandort der privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (FHWT), Vechta. Hier befinden sich im zweiten Jahrgang zurzeit 19 Studenten im Studium. Das Prinzip des dualen Studiums verlangt für jeden Studenten ein kooperierendes Unternehmen: Viele heimische Unternehmen unterstützen aufgrund des Bedarfs an gut ausgebildeten Ingenieuren daher als sog. Praxisträger die FHWT.

Bei der zum Abschluss stattfindenden Pressekonferenz im Gründungszentrum betonten Landrat Dr. Ralf Niermann und Bürgermeister Heinrich Vieker noch einmal ausdrücklich, dass die gute Zusammenarbeit im Sinne der kommunalen Familie fortgesetzt werden soll.

Dr. Niermann wird sich in den nächsten Wochen bei den weiteren kreisangehörigen Kommunen im Gespräch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern über die jeweiligen Themen vor Ort informieren und über aktuelle Fragen austauschen.

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