Sprungziele
Hauptmenü

Mühlenkreis Minden-Lübbecke

Seiteninhalt
10.11.2006

LWL Direktor lobt Zusammenarbeit mit dem Mühlenkreis

Kreis Minden-Lübbecke, 10.11.2006


LWL Direktor Dr. Wolfgang Kirsch lobt gute und intensive Zusammenarbeit mit dem Mühlenkreis

Der neue Direktor des LWL hatte sich ein strammes Programm vorgenommen, bei seinem Antrittsbesuch im Kreis Minden-Lübbecke Anfang der Woche. Dank der positiven Stimmung und des herrlichen Herbstwetters konnten alle Programmpunkte erfolgreich abgearbeitet werden.

Zunächst tauschte sich Dr. Wolfgang Kirsch im Mindener Kreishaus in der Runde der Dezernentenkonferenz mit dem Landrat über das Verhältnis des LWL zum Mühlenkreis aus. Positiv sei die Zusammenarbeit, betonten die Gesprächspartner einmütig.

Dr. Wolfgang Kirsch und Landrat Wilhelm Krömer verbindet schon eine mehr als zwanzigjährige freundschaftlich geprägte Bekanntschaft, die sie in verschiedenen Positionen pflegten. Dr. Wolfgang Kirsch war in den vergangenen sieben Jahren Landrat seines Heimatkreises Warendorf. In dieser Funktion und im Vorstand des Landkreistages Nordrhein-Westfalen arbeiteten Krömer und Kirsch intensiv zusammen.

Der LWL tritt in erster Linie als Finanzverantwortlicher im Mühlenkreis auf. So finanziert der Kommunalverband, der von den neun kreisfreien Städten und 18 Kreisen in Westfalen-Lippe getragen und durch ein Parlament mit 100 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert wird, größtenteils via Umlagen bedeutende kulturelle und wichtige soziale Institutionen im Kreisgebiet.

Zum einen fördert der LWL die Glashütte Gernheim in Petershagen, die sowohl das Symbol heimischer Industriegeschichte schlechthin ist, darüber hinaus aber auch Teil des Westfälischen Industriemuseums. Beim westfälischen Industriemuseum handelt es sich nicht um ein Gebäude, in dem repräsentative Stücke zusammengetragen worden sind, sondern um ein Engagement des LWL, bei dem die verschiedene Industriedenkmäler in Nordrheinwestfalen an ihrem Standort die Kultur- und Sozialgeschichte dokumentieren.

Zum anderen wird der Wittekindshof in Bad Oeynhausen mit seinen regionalisierten Dependenzen für die stationäre Unterbringung unterstützt. Die Schule am Weserbogen, eine Förderschule mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und die Westfälische Klinik Schloss Haldem in Stemwede werden ebenfalls mit Mitteln des LWL gefördert.

Nach dem Gedankenaustausch reiste der Direktor des LWL nach Petershagen-Hävern, um gemeinsam mit Landrat Wilhelm Krömer einen Apfelbaum zu pflanzen, den der Mühlenkreis von der Initiative „Bündnis für Regionale Baukultur", ebenfalls unter der Schirmherrschaft des LWL, geschenkt bekommen hat.

Schließlich versammelten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Versorgungskasse des LWL im Schloss Petershagen, unter anderem, um turnusgemäß einen neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrates zu wählen. Die Mitglieder des Verwaltungsrates, darunter Landrat Wilhelm Krömer und der Hiller Bürgermeister Reinhard Jaspers, bestätigten Landrat Aloys Steppuhn (Märkischer Kreis) für weitere fünf Jahre in diesem Amt und beriefen zudem Iserlohns Bürgermeister Klaus Müller erneut zu dessen Stellvertreter.

Die Westfälisch-Lippische Versorgungskasse ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie hat ihre gesetzliche Grundlage im Gesetz über die kommunalen Versorgungskassen und Zusatzversorgungskassen im Lande Nordrhein-Westfalen. Der Geschäftsbereich der Kasse erstreckt sich auf das Gebiet des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, dessen Direktor Dr. Wolfgang Kirsch ist zugleich Leiter der Versorgungskasse. Dr. Wolfgang Kirsch, seit Juli 2006 Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, stattete dem Verwaltungsrat im Schloss Petershagen seinen Antrittsbesuch ab.

Die Westfälisch-Lippische Versorgungskasse hat die Aufgabe, für ihre Mitglieder - kreisangehörige Städte und Gemeinden sowie Kreise - die Berechnung und Auszahlung der beamtenrechtlichen Versorgungsbezüge zu übernehmen und sie in versorgungsrechtlichen Fragen zu beraten. Künftig bietet die Versorgungskasse als Familienkasse Leistungen der Kindergeldbearbeitung an.

Neben der Wahl des Verwaltungsrates stand der Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2007 im Mittelpunkt der Beratungen auf Schloss Petershagen. Der Haushalt schließt in Einnahme und Ausgabe mit einem Volumen von 462,67 Millionen € ab. Dies ist eine Steigerung um 5,78 Millionen € ( = + 1,25 %) gegenüber dem laufenden Haushaltsjahr.

Erst am späten Abend verließ Dr. Kirsch den Mühlenkreis Richtung Warendorf. Auch dieses arbeitsreiche Treffen im Kreisgebiet legte Zeugnis über die effektive Zusammenarbeit des Kreises mit dem Kommunalverband.

Google Maps-Einbindung
Wofür interessieren Sie sich?
Unser Mühlenkreis
Weitere Kategorien
Unterkünfte
Weitere Kategorien
LandArt-Stationen
Weitere Kategorien
Sigwardsweg
Weitere Kategorien