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Mühlenkreis Minden-Lübbecke

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26.08.2021

Jetzt kann ganz Espelkamp glasfaserschnell werden

Espelkamp. Nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen ist die Entscheidung des Espelkamper Stadtrates gefallen: Jetzt kann in ganz Espelkamp das digitale Zeitalter so richtig beginnen. Gemeinsam mit dem Infrastrukturunternehmen „Greenfiber“ plant die Stadt den Aufbau und den Betrieb eines modernen Glasfasernetzes in kommunaler Hand. Voraussetzung ist, dass möglichst viele mitmachen. Nur wenn sich 40% aller Haushalte für einen neuen Glasfaseranschluss entscheiden, ist das Zukunftsprojekt wirtschaftlich sinnvoll.

Derzeit baut „Greenfiber“ die bislang unterversorgten Gebiete im gesamten Mühlenkreis mit dem schnellsten Netz Europas aus. Die Ausbauarbeiten laufen auf Hochtouren und auch in Espelkamp surfen schon viele Haushalte glasfaserschnell. Die so genannten „weißen Flecken“ profitieren von umfangreichen Fördermitteln von Bund und Land. Aber die Gebiete in Espelkamp, die - laut Förderrichtlinie - mit einem derzeit noch ausreichreichenden Internet verbunden sind, müssten sich auch zukünftig mit den veralteten Kupferkabeln begnügen. Nicht nur für Bürgermeister Dr. Henning Vieker ein auf Dauer unhaltbarer Zustand. „Die Versorgung mit Glasfaser wird immer wichtiger. In wenigen Jahren entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit auch über die Versorgung mit schnellen Daten. Daher wollen wir das Glasfasernetz für alle.“ 

Damit kommt für den Espelkamper Bürgermeister den Glasfaserleitungen eine ähnliche Bedeutung zu, wie Strom, Gas und Wasser. Auch Klaus Hagemeier, Vorstand der Stadtwerke Espelkamp, zeigt sich über den Beschluss sehr erfreut. „Unser Konzept hat überzeugt. Jetzt können wir loslegen.“ 

Um das Glasfasernetz vor Ort errichten und betreiben zu können, gründen Espelkamp und „Greenfiber“ eine gemeinsame Gesellschaft, bei der die Kommune die Mehrheit hält. So ist sichergestellt, dass das Netz dauerhaft in kommunaler Hand bleibt. Zugleich halten sich die Investitionen Espelkamps im Rahmen. Denn das Engagement stellt das wohl größte regionale Infrastrukturprojekt seit langem dar. Ein Aufwand, der sich aus Sicht aller Beteiligten lohnt. 

„Die von uns verlegten Glasfaserleitungen werden über viele Jahrzehnte auch den immer weiter wachsenden Ansprüchen voll genügen. Dieses Projekt ist auf lange Sicht angelegt.“ So Paul Gummert, Geschäftsführer von „Greenfiber“. Für viele Immobilienbesitzer bedeutet das neue Netz nicht nur dauerhaft eine deutlich verbesserte Leitung, sondern auch die Wertsteigerung des Eigenheims. „In wenigen Jahren ist der Glasfaseranschluss ein wichtiges Argument bei der Bewertung einer Immobilie,“ erläutert Gummert. 

Gerade die vergangenen Monate mit Homeoffice und Homeschooling und die zunehmende Bedeutung von Streamingdiensten haben die Notwendigkeit moderner Breitbandanschlüsse deutlich gemacht. Für die immer wichtiger werdende Sicherheit sorgt eine Cloud. Die hier gespeicherten persönlichen Daten werden auf eigenen Servern im Mühlenkreis gespeichert.

Doch zunächst geht es darum, das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür müssen möglichst viele Haushalte gewonnen werden. Der Anreiz für den glasfaserschnellen Hausanschluss ist groß: Vom 1.Oktober bis zum 15. Dezember beträgt der von Interessenten/Kunden beizusteuernde Baukostenzuschuss lediglich € 100 – ein Bruchteil der tatsächlich anfallenden Kosten. „Wir wollen in den kommenden Wochen möglichst viele Menschen überzeugen, Fragen beantworten und über das Glasfasernetz informieren,“ erklärt Bürgermeister Henning Vieker.

In den kommenden Wochen wird „Greenfiber“ ein eigenes Informationsbüro in Espelkamp eröffnen und - so es die Corona-Lage zulässt - zu Informationsveranstaltungen einladen. Weitere Informationen unter www.greenfiber.de/espelkamp, per Mail unter info@greenfiber.de und telefonisch unter 0800 / 822 0 228.

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