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Fachveranstaltung im Kreishaus sucht nach neuen Hilfemöglichkeiten für junge Frauen in besonderen Problemlagen

Kreis Minden-Lübbecke, 15.04.2008

  
Fachveranstaltung im Kreishaus sucht nach neuen Hilfemöglichkeiten für junge Frauen in besonderen Problemlagen

Volljährig und nicht in der Lage zu eigenständiger Lebensführung? Jungen Frauen, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und Hilfe bei der Bewältigung ihres Lebens benötigen, werden häufig zwischen den Systemen aufgerieben: Die Jugendhilfe kann Hilfe für junge Volljährige nur in begründeten Einzelfällen bewilligen und auch nur dann, wenn die Ziele der Hilfe mit Methoden der Jugendhilfe erreichbar erscheinen. Die Wohnungslosenhilfe ist auf dieses junge Klientel und Multiproblemlagen nicht ausgerichtet. Gleiches gilt für Frauenhäuser, die verstärkt als “Ausweichhilfe” herhalten, konzeptionell und praktisch aber auch nicht ausgerichtet sind auf den umfangreichen Hilfebedarf, den dies jungen Frauen oftmals haben.

Wie entstehen diese Multiproblemlagen junger Frauen und wie sehen sie aus? Wer ist zuständig für sie und wie müssten Hilfen aussehen? Wie können Hilfesysteme so vernetzt werden, dass junge Frauen nicht länger durch die Maschen fallen? 

Erste Überlegungen und Antworten zu diesen Fragestellungen sollen bei einer Veranstaltung im Kreishaus in Minden in Gang gesetzt werden. Sie findet statt am Dienstag, dem 6. Mai 2008 von 18.00 bis 20.00 Uhr im Saal des Kreistages. Dr. Claudia Wallner, Praxisforscherin aus Münster, wird zu dieser Thematik vortragen. Im Anschluss daran sollen ExpertInnen aus den Bereichen Frauenhaus, Mädchenhaus, Wohnungslosenhilfe und Jugendamt zu Wort kommen. Moderiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Minden-Lübbecke, Andrea Strulik.

Die Fachveranstaltung wird organisiert von den beiden Frauenhäusern im Kreisgebiet in Zusammenarbeit mit der PRIO-Vernetzung gegen häusliche Gewalt im Kreis Minden-Lübbecke. Das Espelkämper Frauenhaus wird vom Verein Hilfen für Frauen in Krisensituationen getragen, das in Minden befindet sich in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt die Gleichstellungsstelle des Kreises Minden-Lübbecke unter Telefon-Nummer 0571/807-2109 unter unter Mail a.strulik@minden-luebbecke entgegen.

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