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Elternbriefe geben wichtige Tipps zur Suchtvorbeugung!

Kreis Minden-Lübbecke, 23.03.2006

 
Das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen des "Aktionsplans Alkohol" einen Elternbrief erstellt. Der Elternbrief richtet sich an Eltern, deren Kinder die Unterrichtsstufen 5, 7, 9 und 11 einer weiterführenden Schule im Kreisgebiet besuchen. Er informiert über Konsumverhalten und Sucht. Im Rahmen der Suchtvorbeugung ist es vorrangiges Ziel, dass Kinder und Jugendliche die Lebenskompetenz erwerben, die sie vor Sucht und Drogen schützt.

Dabei sind viele Eltern unsicher im Umgang mit diesem Thema und fühlen sich machtlos gegen die Einflüsse von außen, denen Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind. Sie fragen sich: "Welche Erziehungsmethoden können vor süchtigem Verhalten schützen?" oder "Was kann ich tun, damit sich mein Kind gesund entwickelt?"

Antworten dazu gibt der Elternbrief. Vor allem bekommen die Eltern alterspezifische Tipps und Anhaltspunkte auf die Frage "Was kann ich zur Suchtvorbeugung bei meinem Kind tun?"

Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren bewältigen den Wechsel von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule. Es gilt viele Neuerungen und Veränderungen zu verarbeiten und zu bewältigen. Diese Umstellung kann für Kinder eine Belastungen sein, die zu Stress führt. Fragen wie: "Wie kann dieser Stress bewältigt werden?" oder "Wie können Eltern am besten unterstützen?" beantwortet der Elternbrief.

In dem sogenannten "schwierigen Alter" von 12 bis 14 Jahren spielen die Gefühle verrückt. Da wird Verständnis gebraucht, aber es müssen auch Grenzen gesetzt werden. Wie können Eltern das angemessen tun?

Im Alter von 14 bis 16 Jahren ist der Ablösungsprozess von den Eltern im vollen Gange. Dazu kommen die ersten Erfahrungen mit Suchtstoffen, vor allem mit Nikotin und Alkohol. Soll man sich da keine Sorgen machen?

Und schließlich im Alter von 16 bis 18 Jahren beginnt mehr und mehr der "Ernst des Lebens". Die Jugendlichen fragen sich, wie ihre Zukunft aussehen soll. Die Zwänge des Alttags und eigene Sorgen machen diese Überlegungen nicht leicht und das Risiko, diesen Sorgen durch Suchtmittel zu entfliehen ist naheliegend. Hier will der Elternbrief auch Antworten auf die Frage: "Welche Signale gibt es für eine beginnende Suchtgefährdung?" geben.

Jeder Elternbrief enthält einen Rücksende-Coupon. Bei Interesse können die Eltern damit weitere Informationen vom Fachdienst Suchtvorbeugung der Drogenberatungsstelle des Kreises Minden-Lübbecke anfordern.

In der Woche ab dem 27.03.2006 erfolgt die Verteilung der Elternbriefe an alle weiterführenden Schulen im Kreis Minden-Lübbecke. Über die Lehrerinnen und Lehrer erfolgt dann die Verteilung in den genannten Klassen. Sollten Sie den Elternbrief nicht erhalten, fragen Sie in der Schule danach!

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne Frau Sabine Schulz vom Fachdienst Suchtvorbeugung der Drogenberatungsstelle des Kreises Minden-Lübbecke unter der Telefonnummer 0571/8285-40 zur Verfügung.

Landrat Wilhelm Krömer und Sabine Schulz stellen die Elternbriefe vor.

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