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Mühlenkreis Minden-Lübbecke

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26.08.2021

Aktuelle Fallzahlen Corona im Kreisgebiet (26. August 2021)

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute diese Zahlen gemeldet:

 

Kreis Minden-Lübbecke

 

 

 

 

laborbestätigt

abgeschlossene Fälle

davon verstorben

 

16089

15314

264

 

 

 

 

Bad Oeynhausen

2326

2229

28

Espelkamp

1904

1822

41

Hille

550

524

6

Hüllhorst

761

725

22

Lübbecke

1578

1521

37

Minden

4591

4296

45

Petershagen

946

927

19

Porta Westfalica

1333

1241

17

Preussisch Oldendorf

705

680

14

Rahden

817

789

30

Stemwede

578

560

5

 

 

 

In der Übersicht stehen die durch Labortest bestätigten Fälle. Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzugerechnet werden.

 

Aus dem stationären Bereich haben wir diese Zahlen bekommen:

 

-          Im Johannes Wesling Klinikum Minden werden 21 Corona-Patient*innen behandelt, davon vier Personen auf der Intensivstation. Zwei Patient*innen werden invasiv beatmet.

-          Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit zwei Patienten*innen auf der Intensivstation versorgt.

 

In den Schnelltestzentren gab es in der vergangenen Kalenderwoche 49.830 Testungen, davon waren 129 positiv.

 

Situation in den Schulen: An 53 Schulen im Kreisgebiet sind derzeit 52 Schüler*innen und eine Lehrkraft infiziert. Die Ergebnisse der Nachtestungen stehen teilweise noch aus.

 

Situation in den Kindertageseinrichtungen: An 13 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet sind derzeit 12 Kinder und 1 Mitarbeitende infiziert.

 

 

Die Lage an den Schulen im Kreisgebiet ist aktuell sehr dynamisch und ändert sich oft noch am gleichen Tag, wenn neue Testergebnisse vorliegen. Seit Beginn des neuen Schuljahres verteilen sich die betroffenen Schulen wie folgt auf das Kreisgebiet: In Minden gibt es an 16 Schulen positive Fälle. Betroffen sind Grundschulen ebenso wie Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs. In Petershagen gibt es Fälle an zwei Schulen, in Hüllhorst an vier Schulen, in Lübbecke an fünf, in Stemwede an vier, in Bad Oeynhausen an acht, in Rahden an vier, in Espelkamp an sechs, in Porta Westfalica an drei und in Pr. Oldendorf an einer Schule. Bisher ist an keiner dieser Schulen ein größerer Ausbruch zu verzeichnen, es handelt sich jeweils weitestgehend um Einzelfälle in unterschiedlichen Klassen.

 

In den Kindertageseinrichtungen gilt für den gleichen Zeitraum: In Minden sind vier Kitas betroffen, in Espelkamp drei, in Lübbecke zwei und in Porta Westfalica, Pr. Oldendorf und Hüllhorst jeweils eine. Auch hier handelt es sich momentan im Wesentlichen um Einzelfälle.  

 

Hier nochmal zum Hintergrund die Regelungen zum Umgang mit Tests an den Schulen:

 

Wie bereits vor den Sommerferien gibt es weiterhin eine Testpflicht an den Schulen in NRW. Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke weist auf die Regelungen hin, die das Schulministerium NRW für den Umgang mit Pooltestungen festgelegt hat.

 

Wenn ein Pool-Test ein positives Testergebnis ergeben hat, gelten zunächst alle Schülerinnen und Schüler, die diesem Pool angehören, als Corona-Verdachtsfälle. Die Eltern nehmen sie in häusliche Isolation. Diese Schülerinnen und Schüler des Pools müssen einzeln zu Hause nachgetestet werden. Erst wenn der jeweilige PCR-Einzeltest des Labors negativ ausfällt oder ein von den Eltern veranlasster PCR-Test mit einem negativen Testergebnis vorgelegt wird, dürfen die Kinder wieder am Präsenzunterricht beziehungsweise an der pädagogischen Betreuung teilnehmen – vorausgesetzt, sie sind nicht nach einer Einzelfallprüfung vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen identifiziert worden.

 

Wenn nach der Auflösung eines positiven Pool-Tests feststeht, welche Einzelpersonen positiv getestet sind, nimmt das Gesundheitsamt des Kreises wie schon in der Vergangenheit eine Einzelfallprüfung vor und legt anhand der jeweiligen Gegebenheiten fest, welche Schülerinnen und Schüler als nahe Kontaktpersonen gelten und entsprechend in Quarantäne bleiben müssen. Hierzu werden die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und des MAGS NRW zugrunde gelegt.   

 

Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist NUR für Schülerinnen und Schüler möglich, die einen PCR-Einzeltest mit negativem Ergebnis erhalten haben UND nicht nach einer Einzelfallprüfung vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen identifiziert worden sind.

 

 

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