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Mühlenkreis Minden-Lübbecke

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NÄCHSTER HALT: RAHDEN

 

Herzhaftes Lachen hallt über den Bahnsteig des Draisi-
nen-Bahnhofes Rahden. Fast 30 Kinder und Jugendliche können es kaum erwarten, sich auf die blauen Schienenfahrzeuge zu setzen und kräftig in die Pedale zu treten.

„Wir freuen uns jedes Jahr wieder auf diesen Tag“, sagt Olga Antoshina und lässt sich vom Lachen
der Kinder und einiger Erwachsener anstecken. Die
Germanistin aus dem belarussischen Minsk ist eine der
Betreuerinnen, die Mädchen und Jungen begleitet, die meist im Frühsommer auf Einladung der Tschernobyl-Kinderhilfe im Mühlenkreis weilen. Und bei dem dreiwöchigen Aufenthalt ist die Fahrt mit den Draisinen ein fester Freizeitbestandteil. „Besonders für die neuen Kinder, die mitgekommen sind, ist das immer wieder eine große Überraschung“, freut sich auch Betreuerin Katia Burak über die Begeisterung ihrer kleinen und großen Zöglinge. Besonders die herrliche Landschaft, durch die die Schienenstrecke der Auenland-Draisinen führt, hat es den beiden Begleiterinnen
ebenso wie den Gasteltern, die die Gruppe begleiten, angetan.

„Die blühenden Felder und frischen Wiesen, dann die Bäume, deren Äste hin und wieder ins Gleisbett hängen und besonders den Mädchen die Haare ‚kämmen‘ – das ist einfach fantastisch“, schildert Olga Antoshina begeistert und stellt fest: „Das scheint auch den vielen anderen Fahrgästen, die wir hier antreffen, genauso zu gehen.“

Die anschließende Fahrt mit der Moorbahn „Emma“
vom niedersächsischen Hannoversch Ströhen in der Nachbargemeinde Wagenfeld aus in das Neustädter Moor bildet für viele Draisinenfahrerinnen und -fahrer ein weiteres Highlight. Und dann ist da natürlich noch der NRW-Nordpunkt im Rahdener Gemeindeteil Preußisch Ströhen. Vom nördlichsten Punkt Nordrhein-Westfalens, der mitten in einem im 19. Jahrhundert trockengelegten Moorgebiet liegt, bis zum Jadebusen an der Nordseeküste beträgt die Entfernung lediglich 100 Kilometer. Währenddessen liegt die Landeshauptstadt Düsseldorf von diesem Punkt aus mehr als 200 Kilometer entfernt. 14 Kilometer lang ist die Draisinen-Strecke. „Wir sind auf einer Strecke meist zwei bis drei Stunden unterwegs“, freut sich Olga Antoshina auf die Abfahrt – und die kleinen Pausen, bei denen sich alle stärken können. 28 Vierer- und sogenannte Club-Draisinen stehen den Gästen zur Verfügung und laden von  April bis Oktober zum Radeln auf Schienen ein.

Planeten mit dem Rad, Auto oder zu Fuß entdecken


Dabei kann auch – ebenso wie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto – der Planetenweg entdeckt
werden. Alle acht Planetenbahnen des Sonnensystems sind im gesamten Stadtgebiet an interessanten Stationen markiert. Auf den Schautafeln entlang des
Weges erfahren die „Entdecker“ Wissenswertes über
das Sonnensystem und über historische Begebenheiten oder Besonderheiten der Stadt.

Das Planetensystem ist in einem Maßstabvon 1 : 402.000.000 abgebildet. Die Umlaufbahnen der
einzelnen Planeten sind im gesamten Rahdener Land sichtbar. Rahden ist, wie der Nordpunkt beweist, die nördlichste Stadt in NRW und des Kreises Minden-Lübbecke. Der Kernort Rahden und die umliegenden Ortschaften bilden eine idyllische Kleinstadt mit etwa 17.000 Einwohnern.

Historische Gebäude beeindrucken in der Innenstadt.
Wer gerne regionale Spezialitäten verköstigen möch-
te, ist bei den örtlichen Gastronomen richtig aufgehoben. Ob Ströher Schwarten – den man, so der
Volksmund, „immer trinken kann, solange die Tannen
grün sind“ –, Pickert, Schnippelbohnen oder Kohl
und Pinkel, die Auestadt is(s)t und trinkt lecker.

Und noch mehr Traditionelles lässt sich auf dem Museumshof Rahden erleben. Das wieder errichtete
Bauerngehöft aus dem 19. Jahrhundert mit etlichen
Nebengebäuden ist mit Originalstücken eingerichtet
und zeigt bäuerliches Leben und ländliches Handwerk.

   
I-Punkt

Tourist-Information Rahden

Stadt Rahden

Lange Str. 5-9
32369 Rahden
Fahrt planen

05771 - 73 50
info@rahden.de
Website besuchen

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Sehenswertes

Der Grosse Stein

Hahnenkamp 12
32369 Rahden


Indoor Soccer Halle

Rudolf-Diesel-Straße 13
32369 Rahden


Auenland Draisinen

32369 Rahden


Frei- und Hallenbad

Am Freibad 24
32369 Rahden


Dersa Kino Rahden

Weher Straße 4
32369 Rahden


5.01 Museumshof Rahden

Am Museumshof 1
32369 Rahden

E-Mail
05771 - 7360
05771 - 7350


Windmühle Tonnenheide

Mindener Str. 185
32369 Rahden

05771 4158
E-Mail


Bockwindmühle Wehe

Zur Bockwindmühle 35
32369 Rahden

05771 4084 (H. Klasing)
E-Mail
05777 1397 (F. Schepsmeier)
E-Mail
05771 3560 (H. Wiegmann)
05771 917 799 (E. Pril)


5.25 Nordpunkt NRW

Moororter Birkenweg
32369 Rahden


2.07 Museums-Eisenbahn Minden e.V.

Ringstr. 115
32427 Minden

E-Mail
0571 - 24100 /Bhf. Mi-Oberstadt

HISTORISCHER STADTRUNDGANG


Wo genau stand die Rahdener Synagoge, warum wurden die Altstadtstuben früher ›Salzfass‹ genannt und warum tummelten sich am ›Alten Markt‹ um 1900 so viele Postkutschen? Diese und viele weitere geschichtliche Fragen werden auf der Reise in die Vergangenheit-
geklärt. Der Rundgang dauert etwa 2 Stunden und ist ca 2,5 km lang. Infos und Buchung über die Tourist-Information. Preis 2 Euro pro Person, Gruppen ab 25
Personen 50 Euro (Festpreis)


WOHLFÜHLTAGE, ROMANTIK WOCHENENDE, RAHDEN ERLEBEN UND VIELES MEHR


Das 4-Sterne Hotel Westfalen Hof bietet unterschiedliche Arrangements und Angebote für jeden Geschmack.

Kontakt
Westfalen Hof GmbH & Co. KG
Rudolf-Diesel-Str. 13
32369 Rahden  
www.westfalen-hof.de
Telefon 05771 / 9 70 00
E-Mail info@westfalen-hof.de

MUSEUMSHOF RAHDEN

Der Museumshof ist ein vollständig eingerichtetes Bauerngehöft und zeigt die Lebensweise des  19. Jahrhunderts. Das Heuerlingshaus ›Lütke Hus‹ beherbergt eine Dauerausstellung zur Leinenherstellung und  informiert über historische Trachten und Arbeitskleidung. Gruppen können museums-pädagogische Angebote wie Backen, Blaudruck, Imkern, Spinnen und Weben wahrnehmen. Außerdem kann man Führungen über das Museumsgelände buchen oder den Museumshof mit Hilfe eines Audioguides erkunden.

 

Mehrmals im Jahr finden an Sonn- und Feiertagen Mahl- und Backtage auf dem Gelände statt. Dann  ist die Rossmühle in Betrieb, es wird im alten Steinbackofen aus dem 16. Jahrhundert frischer Kuchen gebacken
sowie alte bäuerliche Ernte- und Handwerksarbeiten gezeigt. Auf dem Museumshof ist zudem ein Trauzimmer eingerichtet. Heiratswillige Paare können sich in der alten Scheune von 1860 das ›Ja-Wort‹ geben und  Erinnerungsbilder vor einer Trau(m)kulisse aufnehmen.

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