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Schloss Petershagen

Schloßfreiheit
32469 Petershagen
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Schloss Petershagen

Residenz der Mindener Bischöfe mit über 700jähriger Geschichte

Der Ausbau zu einem stattlichen Weserrenaissanceschloss erfolgte unter Bischof Franz II. Graf von Waldeck durch den bekannten Baumeister Jörg Unkair in den Jahren 1544 bis 1547. Dieser Umbau ist vor allem im Schlosshof deutlich.

Dunkler Portasandstein als Bausubstanz wurde an Fenstern und Türeinfassungen mit hellem Obernkirchener Sandstein im Stabgitterstil geschmückt. Die Sandsteinarbeiten an der Wendeltreppe und das prachtvolle Wappen Franz II. zeigen typische Elemente der Weserrenaissance. Leider sind manche Bauten der Schlossanlage wieder verschwunden, wie Torhaus, Rondelle oder Befestigungswerke. Doch die erhaltenen Grundrisse zeigen, dass das Schloss einst eine ansehnliche Anlage war.

Um 1560 wurde die Anlage im Norden um einen zweiten Flügel, das so genannte „Neue Haus“ mit Festsaal und Kirche erweitert. Mit der Auflösung des Fürstbistums 1647/48 endete die Funktion des Schlosses als Residenz der Mindener Bischöfe. Das Gebäude diente danach als Wohnsitz für Regierungsbeamte und verfiel zusehends. 1901 erwarb Heinrich Hestermann das Schloss, das sich bis heute im Besitz der Familie befindet. 1967 wurde im Schloss ein Hotel mit Restaurant eröffnet.

Vermutlich im Bereich der ehemaligen Befestigungsanlagen erstreckt sich im südlichen Anschluss an die große Schlossterrasse ein kleiner, landschaftlich gestalteter Park mit Altbaumbestand, über dessen Entstehungszeit jedoch nichts bekannt ist. Die Gartenanlage wird heute vom Hotelbetrieb genutzt

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