Sprungziele
Hauptmenü

Mühlenkreis Minden-Lübbecke

Seiteninhalt

Etappe 1 (Minden-Hausberge) 13 km

Streckenlänge: 13 km

Schwierigkeit: mittel

Die Wanderung beginnt in Minden an der Fußgängerbrücke am Parkplatz „Kanzlers Weide“. Sehenswert sind der 1200 jährige Dom mit Domschatzkammer, die St.-Marien-Kirche, die St.-Martini-Kirche, die St.-Simeonis-Kirche sowie die Petri-Kirche. Von Minden aus geht es in südlicher Richtung entlang der Weser, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal im Blick, nach Barkhausen. Hinter Barkhausen beginnt der Aufstieg in das Wiehengebirge. Auf dem Wittekindsberg gelangt man zur Margarethenklus, einer Kapelle, die wohl zu einem von Bischof Milo im Jahr 992 gegründeten Benediktinerinnenkloster gehörte. Ganz in der Nähe befinden sich die Fundamente einer Kreuzkirche aus dem 9./10. Jahrhundert. Am Kaiser-Wilhelm- Denkmal beginnt ein steiler Abstieg, anschließend überquert der Weg die Weser. Nach 3 km wird als erstes Etappenziel Hausberge erreicht. Der Weg führt an der Pfarrkirche St. Walburga hinauf in das Wesergebirge bis zur Porta Kanzel, dem ehemaligen Standort einer Antoniuskapelle, mit herrlichem Blick auf die Weser und das Wiehengebirge.

Stempelstellen: Domschatz Minden, Dom zu Minden

Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:

Historische Altstadt Minden |Mindener Marktplatz | Schiffmühle an der Weserpromenade |

Wasserstraßenkreuz & Schachtschleuse |Mindener Museum | Preußen-Museum

mehr unter www.minden-erleben.de und www.museen-minden.de

Kaiser-Wilhelm-Denkmal | Areal Wittekindsburg

mehr unter Weserbergland Tourismus/ Porta Westfalica

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice:

i-Punkt Porta Westfalica + 24h Infoterminal

Schalksburgstr. 3-5
32457 Porta Westfalica
Fahrt planen

05751-403980
touristikzentrum@westliches-weserbergland
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

 

Etappe 2 (Hausberge-Bückeburg) 15 km

 

Streckenlänge: 15 km

Schwierigkeit: mittel

Der Weg verläuft von Hausberge in östlicher Richtung. Nach 5,5 km durch das Wesergebirge wird der Ort Nammen mit der sehenswerten St. Laurentiuskapelle erreicht. Sie wurde 1523 erbaut und ist die älteste Fachwerkkapelle Deutschlands. Hinter Nammen geht es zunächst in südlicher, dann in östlicher Richtung weiter und Sie erreichen nach weiteren 6 km den Ort Kleinenbremen. Im Jahre 1181 wurde hier erstmals eine romanische Kapelle erwähnt. 1483 wurde an dieser Stelle zunächst eine Dorfkirche, 1893 eine neugotische Kirche errichtet. Eine Besonderheit bietet hier das Uhrwerk, dessen Westminsterschlag mit dem des „Big Ben“ in London identisch ist. Hinter Kleinenbremen geht es weiter nordwärts Richtung Bückeburg. Das Etappenziel wird nach weiteren 3,5 km erreicht. Sehenswert ist das Bückeburger Schloss mit Schlosskapelle aus dem 16. Jh. sowie die Stadtkirche, die von 1611 bis 1615 im Stil der Weserrenaissance erbaut wurde und damit das zweitälteste evangelische Gotteshaus nach der Reformation ist.

Stempelstellen: Kapelle Nammen, Stadtkirche Bückeburg

Sehenswürdigkeiten:

Besucherbergwerk Kleinenbremen mit Museum für Bergbau und Erdgeschichte
Wassermühlen Kleinenbremen

Schloss Bückeburg mit Schlosskapelle | Schlosspark und Mausoleum | Fürstliche Hofreitschule | Stadtkirche | Hubschraubermuseum Bückeburg | Museum Bückeburg für Stadtgeschichte und Schaumburg-Lippische Landesgeschichte
Bergbad Bückeburg
mehr unter www.bueckeburg.de

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice:

Tourist-Information Bückeburg

Lange Str. 45
31675 Bückeburg
Fahrt planen

Tel. 05722 893181
tourist-info@bueckeburg.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

 

Etappe 3 (Bückeburg - Obernkirchen) 11 km

 

Streckenlänge: 11 km

Schwierigkeit: mittel

Diese Etappe führt Sie von Bückeburg aus in südöstlicher Richtung auf den Harrl. An der höchsten Stelle des kleinen Höhenzuges (213 m ü. NN) wird nach 2,5 km der 28 m hohe Idaturm sichtbar, von dessen Spitze aus sich eine herrliche Sicht weit ins Land hinein genießen lässt. Weiter führt der Weg den Harrl hinab, bis zum 3,5 km entfernten Bad Eilsen. Dahinter geht es zunächst in nordöstlicher, später in nördlicher Richtung an Krainhagen vorbei bis nach Obernkirchen, das nach weiteren 5 km erreicht wird. Hier steht das Stift Obernkirchen, das im Jahre 1167 als Augustiner-Nonnenkloster von Bischof Werner von Minden gegründet wurde. Das Dach der Kirche, das denen der Mindener Kirchen ähnelt, lässt die Verbindung zur Bischofsstadt erkennen. Übernachtungen im Stift sind möglich.

Stempelstellen: Christuskirche Bad Eilsen, Stift Obernkirchen


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:

Historischer Kurpark Bad Eilsen | Bergkurpark | Naturdenkmal Tuffsteinbruch der Aue
mehr unter www.bad-eilsen.de

Liethstollenportal Obernkirchen | Skulpturenweg | Schlosserei Bornemann | Historische Altstadt und Marktplatz |
mehr unter www.obernkirchen.de

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice:

Tourist-Information Bad Eilsen

Bückeburger Str.  2
31707 Bad Eilsen
Fahrt planen

05722 88650
info@bad-eilsen.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

 
 

Etappe 4 (Obernkirchen - Bad Nenndorf) 25 km

Von Obernkirchen geht es über den Bückeberg durch die Ortschaften Apelern und Rodenberg nach Bad Nenndorf. Kurz nach Obernkirchen beginnt der Anstieg in den Bückeberg. Sein Kamm weist kaum Steigungen auf, sodass diese landschaftlich reizvolle Etappe trotz ihrer Länge gut zu meistern ist. Nach 5 km berührt der Sigwardsweg den Pilgerweg Loccum-Volkenroda und teilt sich mit diesem einen kurzen Wegeabschnitt. Nach weiteren reizvollen 12 km durch den Bückeberg erreicht man Apelern. Hier steht eine zweischiffige Hallenkirche, die 1162 erbaut und um 1300 gotisiert wurde.
Neben der Kirche befinden sich in Apelern auch die Schlösser derer von Münchhausen und von Hammerstein.

Weitere 4 km geht es nach Rodenberg. Hier finden Sie die im Jahre 1040 vom Mindener Bischof Bruno dem Heiligen Jakobus geweihte Kirche. Auch das Wasserschloss Rodenberg, das zwischen 1228 und 1240 erbaut wurde, lohnt einen Besuch. Hinter Rodenberg geht es auf die letzten 4 km dieser langen Etappe, bis schließlich der bedeutende Gesundheitsstandort Bad Nenndorf erreicht wird. Bereits im Jahre 1787 errichtete hier Landgraf Wilhelm IX von Hessen-Kassel ein Schwefelbad. Sehenswert ist die St. Godehardi-Kirche Bad Nenndorf, welche bereits um 1136 eine erste Erwähnung fand. Heute steht hier eine spätklassizistische Kirche.

Stempelstellen: St. Godehardi Bad Nenndorf


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:

Archidiakonatskirche in Apelern | Renaissance-Schlösser von Münchhausen und von Hammerstein | Windmühle Rodenberg | Freilichtmuseum Schloss Rodenberg, Heimatmuseum Rodenberg | Historischer Kurpark Bad Nenndorf | Schlösschen | Landgrafentherme |
Vogelpark mit Kraterquelle | Kath. Kirche St. Maria vom heiligen Rosenkranz | Agnes-Miegel-Museum
mehr unter www.badnenndorf.de

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice:

Tourist-Information Samtgemeide Rodenberg

Amtsstraße 5
32552 Rodenberg
Fahrt planen

05723 7050
Website besuchen

Karte anzeigen Adresse exportieren

Tourist-Information der Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf mbH

Hauptstraße 4
31542 Bad Nenndorf
Fahrt planen

05723 748560
05723 748570
touristinfo@badnenndorf.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

 

Etappe 5 (Bad Nenndorf - Idensen) 15 km

 

Streckenlänge: 15 km

Die letzte Etappe auf der südlichen Trasse von Minden nach Idensen führt von Bad Nenndorf durch die Ortschaften Suthfeld und Haste über die Bahntrasse Minden-Wunstorf und den Mittellandkanal hinweg bis zur Sigwardskirche. Die Kirche wurde von Bischof Sigward von Minden als Eigen- und Grabeskirche der Heiligen Ursula und den 11.000 Jungfrauen geweiht. Die kreuzförmige Saalkirche zeigt äußerlich ein schlichtes Erscheinungsbild, im Inneren jedoch finden sich bedeutende Fresken, welche in ihrer Ursprünglichkeit bis heute erhalten geblieben sind und zu den bedeutendsten mittelalterlichen Fresken nördlich der Alpen zählen.

www.sigwardskirche.de

Stempelstelle: Kirche Idensen


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten, Übernachten, Einkehr, Gästeservice:

Idensen gehört zur Stadt Wunstorf in der Tourismusregion Steinhuder Meer. Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Übernachten und Einkehr bei:

Tourismus-Region Steinhude

Meerstraße 2
31515 Wunstorf-Steinhude
Fahrt planen

05033 95010
05033 950120
touristinfo@steinhuder-meer.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

 

Etappe 6 (Idensen - Loccum) 21 km

 

Streckenlänge: 21 km

Schwierigkeit: mittel

Die sechste Etappe auf dem Sigwardsweg führt von Idensen ausgehend in nordwestlicher Richtung über die Rehburger Berge bis nach Loccum. Nach 10 km gelangt man zunächst in die Ortschaft Bergkirchen. Die ältesten Teile der hier stehenden Katharinenkirche stammen aus dem 12. Jahrhundert. In der Umgebung des Ortes wurde im Jahr 2000 ein modernes Christuskreuz aufgestellt, von wo aus sich ein herrlicher Blick auf das Steinhuder Meer im Norden und das Schaumburger Land bis zur Porta Westfalica im Süden bietet. Hinter Bergkirchen beginnt ab Wölpinghausen der Aufstieg in die Rehburger Berge. Dieser Höhenzug erreicht eine Höhe vom 161 m. ü. NN und führt bis nach Bad Rehburg.
Von Bad Rehburg aus geht es weiter in westlicher Richtung bis Loccum. Hierbei führt der Weg zunächst weiter durch die Rehburger Berge und bald durch sanfte Hügellandschaften. Der Pilgerweg verläuft über ein historisches Wegenetz, über Bad Rehburger Waldpromenaden vorbei an Aussichts- und Picknickplätzen. Nach weiteren 5,5 km erreicht man die Luccaburg, die erste der zwei Loccumer Pilgerstationen. Heute nur noch eine Ruine, wurde sie im 9. oder 10. Jahrhundert als Wasserburg im sumpfigen Gelände gegründet. Nach nur 1 km entlang der Fulde durch den Wald gelangt man zur zweiten Pilgerstation in Loccum, das Loccumer Kloster. Es wurde 1163 als Zisterzienserkloster von Wulbrand und Beatrix von Hallermund gegründet. Hier befindet sich auch das Grab der Familie Hallermund. Der Bau der Klosterkirche wurde gut 40 Jahre später, im Jahre 1200 begonnen.

Stempelstellen: Kirche Bergkirchen, Bad Rehburg, Loccum


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:

Wilhelmsturm (Kammweg Rehburger Berge), geöffnet So. und feiertags 10.00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung: 0171 9661547
Friederikenkapelle in der historischen Kuranlage
Dinopark Münchehagen, www.dinopark.de

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice:

Für Pilger und Einkehrgäste - Übernachtung im Pilgerhaus.
Pilgerbüro, Kloster 9, 31547 Rehburg-Loccum, Tel.: 05766 960266, pilgerbuero.loccum@evlka.de

 

Etappe 7 (Loccum - Stolzenau) 17 km

Streckenlänge: 17 km

Schwierigkeit: mittel

Von Loccum aus geht es durch das dünn besiedelte und bewaldete Gebiet der Loccumer Heide über eine Länge von 7,5 km in westlicher Richtung bis nach Petershagen-Heimsen, wo wieder die Weser erreicht wird. In Heimsen steht die älteste Kirche im Norden des Landkreises Minden. Sie wurde vermutlich im Jahre 1136 im Stil der alten karolingischen Missionskirchen auf der Weserterrasse errichtet. Der Palmettenfries und das Tympanon mit Kreuz und Weltall aus dem 12. Jahrhundert sind hier besonders sehenswert.
Hinter Heimsen folgt der Sigwardsweg der Weser flussabwärts. Nach weiteren 5,5 km gelangt man nach Überquerung eines Wehrs über der Weser nach Petershagen-Schlüsselburg. Hier, auf der „Insel“ Schlüsselburg, liegt die gleichnamige Schlüsselburg mit Saalkirche. Mindener Bischöfe legten die Burg im Jahre 1335 an. Die heutige kleine Saalkirche mit polygonalem Schluss und Westturm wurde 1585 errichtet. Am Ende des Dorfes befindet sich das historische Scheunenviertel.
Hinter Schlüsselburg hält man sich rechts und wendet sich Richtung Stolzenau. Nach kurzer Zeit wird der Weserkanal überquert und die Schlüsselburger „Insel“ wieder verlassen. Nach weiteren 2,5 km zunächst entlang des Kanals befinden Sie sich im Ortskern von Stolzenau und damit am Ende dieser Etappe.

Stempelstellen: Kirche Heimsen, Jacobi Kirche Stolzenau


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:
Heimat- und Heringsfängermuseum Heimsen, www.heringsfaengermuseum.de  
Windmühle Heimsen
Gut Neuhof (Barockanlage), Besichtigung nur auf Anfrage, www.ameos.de 
Rittergut Schlüsselburg, Besichtigung nur auf Anfrage, www.rittergut-schluesselburg.de 
Friedhofskapelle Röhden (erbaut 1659) mit Barockaltar
Alter Ortskern Schlüsselburg
Aalfänger unterhalb der Staustufe
Rathaus Stolzenau
Historischer Ortskern
Amtsgerichtsgebäude mit Mühlenteich
Freihof von Münchhausen, Hinterm Dahle
Kirche St. Jacobi, Lange Straße 

 Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice:

Tourist-Information im Rathaus Petershagen

Schlossfreiheit 2-4
32469 Petershagen
Fahrt planen

05702-822-157
tourismus@petershagen.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

Samtgemeinde Mittelweser

Tourist-Info am Rathaus

Am Markt 4
31592 Stolzenau
Fahrt planen

05761 70553 oder 70510
0160 2534380
Website besuchen

Karte anzeigen Adresse exportieren

 

 
 

Etappe 7a (Loccum - Großenheerse) 21 km - Abkürzung

Streckenlänge: 21 km

Mit dieser Streckenalternative lässt sich der Sigwardsweg um 24 km abkürzen. Wie auf Etappe 7 wandert man von Loccum aus über Heimsen nach Schlüsselburg. Im historischen Scheunenviertel teilt sich hier der Sigwardsweg: Hält man sich rechts, gelangt man nach kurzer Strecke zum Etappenziel Stolzenau. Entscheidet man sich für die Abkürzung, hält mach sich links und folgt der Straße Richtung Müsleringen. Direkt nach der Überquerung des Kanals macht der Sigwardsweg noch auf der Brücke einen Knick und verläuft parallel zum Kanal dem Weserwanderweg (Kennzeichnung „XW“) folgend auf der Deichkrone entlang. Ab jetzt geht es immer geradeaus, erst am Kanal, später an der Weser entlang, bis man das Dorf Langern erreicht. Hier trifft die Abkürzung wieder auf den Hauptweg des Sigwardsweges, der in das Weserdorf Buchholz führt. Die letzte Pilgerstation auf dieser Etappe ist die in herrlicher Landschaft gelegene Dorfkirche Buchholz mit Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert.


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:

4.000 Jahre alte fossile Eiche mit Ortschronik in Buchholz (Rastplatz)

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice:

Tourist-Information im Rathaus Petershagen

Schlossfreiheit 2-4
32469 Petershagen
Fahrt planen

05702-822-157
tourismus@petershagen.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

Samtgemeinde Mittelweser

Tourist-Info am Rathaus

Am Markt 4
31592 Stolzenau
Fahrt planen

05761 70553 oder 70510
0160 2534380
Website besuchen

Karte anzeigen Adresse exportieren

 

Etappe 8 (Stolzenau - Großenheerse) 24 km

Streckenlänge: 24 km

Die achte Etappe auf dem Sigwardsweg führt in Stolzenau zunächst entlang der Weser durch den Ort und anschließend über ruhige Feldwege am Stolzenauer Judenfriedhof vorbei nach Schinna. Das dortige Kloster Schinna und die St. Vitus Kirche werden nach 4 km erreicht. Das Kloster wurde im Jahre 1148 als Benediktinerkloster durch den Grafen Wulbrand von Hallermund gegründet und noch im gleichen Jahr von Bischof Heinrich von Minden bestätigt. Hinter Schinna geht es durch ländliches Gebiet Richtung Südwesten durch die Gemarkung Ensen.
Nach 9,5 km wird der Stolzenauer Ortsteil Nendorf mit seiner Klosterkirche (12. Jh.) erreicht. Hinter Nendorf führt der Weg weiter zunächst in südlicher, später in südöstlicher Richtung durch die Dörfer Frestorf, Diethe und Langern und endet in dem beschaulichen Weserdorf Buchholz. Die letzte Pilgerstation auf dieser Etappe ist die in herrlicher Landschaft gelegene Dorfkirche Buchholz, eine alte Dorfkirche mit romanischen Ursprüngen aus der Missionszeit (ca.12. Jahrhundert).

Aktuelles: Bitte beachten Sie, dass es auf dem Teilabschnitt Stolzenau <-> Schinna zu Einschränkungen auf den Wegen kommen kann (aufgrund der Kieslöcher). Bitte orientieren Sie sich in diesem Abschnitt an der neuen Fahrrad-Beschilderung.

Es ergibt sich eine Verkürzung der Strecke von ca. 1/4 Stunde.

Stempelstelle: Kloster Schinna


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:

Jüdischer Friedhof am Ortsausgang Stolzenau in Richtung Schinna
Kloster und Konventgebäude, Schinna
St.-Vitus-Kirche, Schinna
St. Martins-Kirche, Nendorf, mit Resten eines mittelalterlichen Klosters
4.000 Jahre alte fossile Eiche mit Ortschronik in Petershagen-Buchholz (Rastplatz)

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice

Tourist-Information im Rathaus Petershagen

Schlossfreiheit 2-4
32469 Petershagen
Fahrt planen

05702-822-157
tourismus@petershagen.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

Samtgemeinde Mittelweser

Tourist-Info am Rathaus

Am Markt 4
31592 Stolzenau
Fahrt planen

05761 70553 oder 70510
0160 2534380
Website besuchen

Karte anzeigen Adresse exportieren

 

Etappe 9 (Großenheerse - Petershagen) 15 km

Streckenlänge: 15 km

Der Sigwardsweg führt von Großenheerse zunächst in westlicher Richtung nach Raddestorf und später in südlicher Richtung bis nach Ovenstädt. Das kleine Dorf Raddestorf wird bereits nach 3,5 km erreicht. Hier, in der Lutherkirche Raddestorf, befindet sich die älteste Holzkanzel Niedersachsens aus dem 15. Jahrhundert, ein Relikt aus dem ehemaligen Kloster Nendorf. Im 6 km entfernten Ovenstädt steht eine romanische Apostelkirche, die 1772 zu einer barocken Bauernkirche umgebaut wurde. Die dazugehörige Kirchengemeinde ist eine der drei Urpfarren des Weserraumes und wurde erstmals im Jahr 1204 urkundlich erwähnt. In der Kirche steht ein Taufstein aus dem Jahr 1100.
Von Ovenstädt aus führt der Weg die Weser flussaufwärts nach Petershagen. Hier befinden sich das Schloss Petershagen und die St. Petrikirche. Das Schloss wurde 1306 als Fluchtburg der Mindener Bischöfe von Gottfried von Waldeck errichtet. Heute beherbergt es ein Hotel mit Restaurant und Café. Die St. Petrikirche Petershagen wurde 1360 gegründet. Nachdem sie im Jahr 1553 abbrannte, wurde sie zwischen 1615 und 1618 im gotischen Stil als dreischiffige Hallenkirche wieder errichtet.

Stempelstelle: Apostelkirche Ovenstädt


Weitere Informationen

Sehenswürdigkeiten:

Wassermühle Harrienstedt-Raddestorf
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Petershagen-Ovenstädt; www.glashuette-gernheim.de 
Museumswerkstatt „Phönix“, Petershagen-Windheim; www.phoenix-windheim.de
Haus Windheim No. 2 und Westfälisches Storchenmuseum; www.windheimno2.de
Alte Synagoge Petershagen, Informations- und Dokumentationszentrum zur jüdischen Orts- und Regionalgeschichte; www.synagoge-petershagen.de
Schloss Petershagen (Schlossführungen nach Vereinbarung); www.schloss-petershagen.de
Altes Amtsgericht“, eines der fast vollständig erhaltenen kleinen Amtsgerichte in Westfalen
„Rast im Knast“, im alten Amtsgericht, günstige Übernachtungsmöglichkeit der etwas anderen Art
Kath. Kirche St. Johannes

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice

Samtgemeinde Uchte

Balkenkamp 1
31600 Uchte
Fahrt planen

05763 1830
Website besuchen

Karte anzeigen Adresse exportieren

Tourist-Information im Rathaus Petershagen

Schlossfreiheit 2-4
32469 Petershagen
Fahrt planen

05702-822-157
tourismus@petershagen.de
Website besuchen

Nachricht schreiben Karte anzeigen Adresse exportieren

 

Etappe 10 (Loccum - Petershagen - Minden) 15 km

 

Streckenlänge: 15 km

Die zehnte und letzte Etappe auf dem Sigwardsweg führt von Petershagen ausgehend über eine Länge von 15 km in stets südlicher Richtung zurück nach Minden, dem Ausgangsort der 170 km langen Pilgerreise.
Dabei führt der Weg zunächst durch ein Waldstück, bis die Bundesstraße 61 ein zweites Mal gekreuzt wird. Von nun an geht es stets die Weser hinauf bis in die Domstadt Minden.

„Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Denn dadurch haben viele, ohne es zu wissen, Engel bei sich beherbergt.“
Hebräer 13,2

Stempelstelle: Petrikirche Petershagen

Gut schlafen und gut einkehren, Gästeservice

Pilgerangebote

Google Maps-Einbindung
Wofür interessieren Sie sich?
Unser Mühlenkreis
Weitere Kategorien
Unterkünfte
Weitere Kategorien
LandArt-Stationen
Weitere Kategorien
Sigwardsweg
Weitere Kategorien