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Museen, Ausstellungen & Sammlungen

Museumshof Rahden

Im Museumshof Rahden sind historische Gebäude aus dem ganzen Stadtgebiet zusammengetragen und zu einer Hofstelle wieder aufgebaut worden. Haupthaus (aus dem Jahr 1689), Speicher, Backhaus, Scheune, Rossmühle, Wagenremise, Heuerlingshaus und weitere Nebengebäude sind traditionell eingerichtet und mit altem Hausrat und Arbeitsgerät ausgestattet.

Der Museumshof ist von März bis Oktober zu besichtigen. Zusätzlich finden besondere Aktionstage statt, an denen alte bäuerliche Tätigkeiten vorgeführt werden. Auch die Rossmühle ist dann in Betrieb und im alten Steinbackofen werden Brot und Kuchen gebacken.

Glashütte

Ein monumentaler Kegelturm am Steilufer der Weser in Petershagen-Ovenstädt erinnert an eine Glashütte des 19. Jahrhunderts, die zeitweilig zu den bedeutendsten Fabriken in Norddeutschland zählte. Heute ist die gesamte Anlage mit Glashüttenturm, Lagerschuppen, Herrenhaus, Arbeiterwohnungen und Korbflechterei Standort des Westfälischen Industriemuseums und dokumentiert den langen Weg vom Sand zum Glas und die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Zeitalter der Frühindustrialisierung.

Einzigartig ist die Schauproduktion: In Gernheim arbeiten heute wieder wie vor über hundert Jahren Glasbläser und erhalten die historischen Techniken am Leben. Wechselnde Ausstellungen mit Glaskunst aus ganz Europa runden das besondere Museumserlebnis ab.

Heringsfängermuseum

Das Heringsfängermuseum in Petershagen-Heimsen zeigt das Leben und die Geschichte von Menschen, die ab Ende des 18. Jahrhunderts aus wirtschaftlicher Not ihre Heimat an der Mittelweser verließen und auf holländischen Fangschiffen anheuerten. „Heringsbuysen“ hießen die Kutter. Sie verhießen eine Chance, die Familie zu ernähren, und übten eine magische Anziehungskraft auf die Menschen aus dem ostwestfälischen „Zipfel“ um Petershagen aus. Im Museum - einer Hofanlage mit insgesamt vier Gebäuden - erhalten Besucher Einblick in das entbehrungsreiche Leben zwischen rauer See und kargem Ackerboden.

LWL-Preußenmuseum Minden

Preußen in Westfalen — Westfalen in Preußen? Am historischen Ort, der Defensionskaserne von 1829, wird in Minden preußische Geschichte erfahrbar: Die facettenreiche und wechselvolle Geschichte des früher größten deutschen Flächenstaates hat in der Region vielfältige Spuren und Prägungen hinterlassen. Viele spannende Ereignisse, Personen und Sachzeugnisse, aber auch Strukturen und Alltagsspuren, die sich oft nur auf den zweiten Blick erschließen, lassen sich auf die Preußen zurückführen.

Ab 2018 ermöglicht das LWL-Preußenmuseum Minden in seiner Neupräsentation unterschiedliche Zugänge zum Verständnis des Themas.

Weiterhin finden Konzerte und Veranstaltungen im Museum statt.

Besucherbergwerk Kleinenbremen

Im Besucherbergwerk Kleinenbremen geht es auf eine Zeitreise: Im historischen Triebwagen von 1937 fahren Sie ein in die ehemalige Eisenerzgrube "Wohlverwahrt". Erfahrene Bergwerksführer führen durch die geheimnisvolle Unter-Tage-Welt; berichten von dem Leben der Bergleute, erläutern die verschiedenen Werkzeuge und die Lade- und Fördergeräte, berichten aus der über 100-jährigen Geschichte der Grube und lassen Bergbaugeschichte wieder lebendig erscheinen. Tief unter der Erdoberfläche stehen Sie dann plötzlich vor einem See - der "Blauen Lagune".

Über Tage können Sie auf dem Bergbaulehrpfad den Spuren des Erzbergbaus und des Erz- und Kalksteintagebaus folgen. Location für Konzerte, Theater, Lesungen und weitere aussergewöhnliche Veranstaltungen.

Westfälisches Storchenmuseum - "Haus - Heimat - Himmel"

Der dramatische Rückgang der Weißstörche führe im Kreis Minden-Lübbecke fast zum Aussterben dieses beliebten Sommergastes. Das Aktionskomitee „Rettet die Weißstörche“ e.V. hat in den letzten 25 Jahren erfolgreich dafür gekämpft, die Population wieder zu steigern. Zu Spitzenzeiten brüten heute wieder fast 30 Paare im Mühlenkreis; auf der 50 km langen „Storchenroute“ in Petershagen kann man per Rad Lebensraum und Horste der Großvögel erkunden.

Im historischen Fachwerkhaus Windheim No. 2 wurde ein modern konzipiertes Museum über das Leben der Weißstörche eingerichtet. Präparate, Objekte, Modelle und Installationen geben Einblick in Biologie und Geographie der Störche und des alten Storchenlandes.

Feuerwehrmuseum Schröttinghausen

Kein Problem war 1973 die Gründung des Feuerwehrmuseums Schröttinghausen für den Verwaltungsleiter in Preußisch Oldendorf: Alle Mitglieder des ehemaligen Gemeinderats von Schröttinghausen waren auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.
Das Museum ist in einer Dorfschule aus dem Jahr 1862 untergebracht. Feuerwehrmännern und Freunde der Wehr haben das Gebäude liebevoll renoviert und zum Museum umgebaut.

Viele Ausstellungsstücke dokumentieren und informieren über die historische Entwicklung des Feuerlöschwesens. Außerdem geben sie Einblick in die ehrenamtlich geleistete Arbeit der freiwilligen Feuerwehren. Das Museum ist weit über Westfalens Grenzen bekannt geworden und hat Besucher aus allen Bundesländern, Europa und sogar den USA zu verzeichnen.

Marokko in Espelkamp

Im Teppichmuseum Tönsmann zeigt die Unternehmerfamilie einen besonderen Schatz: Seit 50 Jahren hat der Firmenchef eine besondere Leidenschaft für das Land Marokko, seine Alltagskultur und besonders die Kunst des Teppichknüpfens. Das Teppichmuseum in den Geschäftsräumen des Hauses Tönsmann in Espelkamp zeigt eine faszinierende Reise durch die Geschichte der marokkanischen Teppichkunst. Zu sehen sind seltene, oft schon mehrere hundert Jahre alte Teppiche, Knüpfrahmen, Kunst- und Gebrauchsgegenstände der Berber, antike Handschriften, Koranbücher und Fotos.

Brauereimuseum

Im Jahre 1842 gründete Ernst Johann Barre in Lübbecke am Fuße des Wiehengebirges eine Brauerei. Das Haus Barre ist damit eine der ältesten Pilsbrauereien in Deutschland und heute familiengeführt in der sechsten Generation.

Das im historischen Gewölbekeller eingerichtete Brauereimuseum zeigt die technische Entwicklung des Brauwesens und die Geschichte des Hauses Barre.

Sammlung Gauselmann - Deutsches Automatenmuseum

Das Deutsche Automatenmuseum ist eine, seit 1985 wachsende, weltweit einzigartige private Sammlung historischer Münzautomaten der Unternehmerfamilie Gauselmann, die aktuell etwa 1.800 Exponate aus aller Welt umfasst.

Als Zeitzeugen eines international bedeutsamen Wirtschaftszweiges vermitteln Waren-, Dienstleistungs-, Geschicklichkeits-, Glücksspiel- und Unterhaltungsautomaten, Nadelspiele, Bomber, Flipper, Geldspieler, mechanische Musikautomaten und Musikboxen einen prägnanten Einblick in ein wichtiges Stück Kultur-, Industrie- und Wirtschaftsgeschichte.

Für die breite, interessierte Öffentlichkeit werden im Deutschen Automatenmuseum (DAM) dauerhaft etwa 200 historische Exponate präsentiert. Sie bieten dem Besucher die Möglichkeit, nicht nur kulturhistorische Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch die Wurzeln eines ganzen Industriezweigs aufgezeigt zu bekommen.

Mit internationalen Münzautomaten von 1888 bis 1977 erweitert das Deutsche Automatenmuseum – Sammlung Gauselmann das Spektrum der ostwestfälischen Kulturlandschaft.

 


Mindener Museum

Das Mindener Museum liegt zentral in der malerischen „Oberen Altstadt“ Mindens. Ein Häuserkomplex aus dem 16. Jahrhundert, der im Stil der Weserrenaissance errichtet wurde, bildet den Rahmen für eines der traditionsreichsten westfälischen Museen. Das Museum zeigt sich nach seiner Sanierung 2012 in frischem Glanz. Auf rund 650 qm Ausstellungsfläche werden Sonderausstellungen zur Geschichte, Kunst und Kultur von Stadt und Region, des ehemaligen Fürstbistums Minden und heutigem Kreis Minden-Lübbecke, präsentiert. Die neue Dauerausstellung zur 1200jährigen Stadtgeschichte Mindens befindet sich im Aufbau. Das Museum bietet museumspädagogische Programme, Führungen durch die Ausstellungen und historischen Gebäude des Museums sowie Stadtführungen an.

Alte Brennerei Hille

Die ehemalige landwirtschaftliche Kornbrennerei der Familie Christian Meyer liegt im Zentrum der Gemeinde Hille.
Von 1721 bis 1990 wurde hier der Getreideüberschuss aus bäuerlichem Anbau zu flüssigem Korn gebrannt. Mitte der 1990er Jahre legte man den Betrieb komplett still. Danach drohte dem über 100jährigen Brennereigebäude der Verfall und die Abrissbirne. 
Für den Erhalt des ersten Hiller Gewerbebetriebes machten sich Mitglieder des Heimat- und Gartenbauvereins stark. Neben dem Gebäudekomplex mit Kesselhaus und Schornstein konnte fast die gesamte Ausstattung erhalten bleiben. 
Heute ist die Alte Brennerei wieder Brennerei und Heimatmuseum, Industriedenkmal und kulturelle Begegnungsstätte, Brutstätte für Weißstörche und Nistplatz des Hiller Wahrzeichens "Hillerich" und als Zentrum des Einkaufszentrum "Alte Brennerei" wieder das Wahrzeichen von Hille.

 

Kontakt

Kreis Minden-Lübbecke
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Portastraße 13
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Fax:  0571 / 807-33170
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